Landhof

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Das Kleinbasel braucht den Landhof

  
Der Landhof liegt mitten im dicht überbauten oberen Kleinbasel und befindet sich in einem grossen, durch Wohnbauten geschützten Innenhof. Das Areal ist mehr als ein Fussballfeld. Hier spielen Kinder, treffen sich Familien, tragen Amateurclubs ihre Fussballmatches aus und verbringen Ruhesuchende ihre Mittagspause. Der Landhof bietet Raum für verschiedenste Aktivitäten und trägt wesentlich zur Lebens- und Wohnqualität im Quartier bei.

  

 

Verdichtungen brauchen Grün

  
Das Wettstein- und Rosentalquartier gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten von Basel. Mit dem Bau des Tinguely-Museums wurde der Solitude-Park verkleinert. An der Mattenstrasse und am Riehenring wurden Freiflächen für die Messe-Anlieferungen geteert. Zudem wird im Kleinbasel heute an allen Ecken und Enden gebaut, so in der Erlenmatt, bald auch auf dem Schorenareal und auf dem Gelände des ehemaligen Kinderspitals. Mit dem Messe-Hochhaus schritt die Verdichtung voran. Weitere Hochhausprojekte sind geplant. Neue Arbeitsplätze entstehen. Das ist gut so. 

  

Ebenso wichtig wie familiengerechte Wohnungen in einem städtischen Umfeld sind aber unverbaute, grüne Orte mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. Auch wer hier arbeitet, braucht die Möglichkeit, sich im Grünen zu entspannen. Ein grüner Landhof ist Bestandteil der Anstrengungen, Wohnen und Arbeiten im städtischen Gebiet attraktiv zu machen.

   
 

    

Nein zum Gegenvorschlag (> Plan, PDF)

 

Mit den drei Grossbauten würde der Landhof seinen einzigartigen Charakter verlieren. Rein rechnerisch würden zwar 85 Prozent des Areals unbebaut bleiben. Davon sind aber gut ein Drittel Umschwung der Neubauten. Nur rund die Hälfte des Areals bliebe als zusammenhängende Grünfläche bestehen, die aber unmittelbar an die Häuserzeile angrenzt. Es ist absehbar, dass viele der heutigen Aktivitäten nur noch unter einschränkenden Bedingungen möglich wären. Konflikte mit der Anwohnerschaft wären vorprogrammiert.
 

 

Das Areal weiter entwickeln

  
Die Initiative verlangt nicht, dass das Areal unverändert in seinem heutigen Zustand erhalten bleibt. Bauliche Veränderungen (Ersatz der Tribüne), welche die bestehenden Nutzungen unterstützen und neue Nutzungen ermöglichen, sind auch nach einem Ja zur Initiative möglich und wünschenswert.

 

Der Landhof lebt

Nach dem Auszug des FCB ins neue Stadion wurde der Landhof zu einem beliebten öffentlichen Treffpunkt für das ganze Quartier. Kindern und Jugendlichen, Familien und Senioren bietet er eine niederschwellige Möglichkeit für Bewegung, Kreativität und Abenteuer. Aber auch Musse und Begegnung kann man auf dem Landhof erleben. Für Grossgruppenspiele wie Alpenbaseball, Frisbee, Fussball, Unihockey, Volleyball, Faustball usw. eignet sich das Fussballfeld aus alten FCB-Zeiten hervorragend. Eine vergleichbare Grünfläche mitten im Quartier, zu Fuss wie mit dem Velo sehr gut erreichbar, geschützt wie ein grosser Hinterhof, gibt es im Oberen Kleinbasel sonst nirgends. Besonders für  Schulen, Kindergärten, Tagesheime, Spielgruppen und Senioren ist es von grossem Vorteil, eine Grünfläche in kurzer Distanz zur Verfügung zu haben.

Kinder toben sich aus

Regelmässig verbringen zahlreiche Kinder ihre Freizeit mit Spiel und Bewegung auf dem Landhofareal. Dieses bietet nebst der grossen Rasenfläche auf dem Spickel auch ein Naturspielgelände mit Feuerstelle und Klettergerüst sowie eine Bikebahn an.

Freiraum für Freizeitaktivitäten

Das Tribünengebäude bietet Raum für die verschiedensten Freizeitaktivitäten wie den Jugendtreff, das Malatelier, die Werkstatt, das Restaurant. Ausserdem beherbergt es die Garderoben und Sanitärräume für die sportlichen Anlässe.

Im städtischen Raum braucht es im Interesse einer attraktiven Stadtentwicklung und einer gesunden Entwicklung der Menschen solche Grünflächen, die, wie anderorts ein Wald, Raum bieten für die Freizeitgestaltung unterschiedlichster Bevölkerungsgruppen. Der Landhof hat sich dank Eigeninitiative von Vereinen, Sportclubs und Einzelpersonen zu dem entwickelt, was er heute ist: ein belebter und beliebter Ort der Begegnung und Bewegung. Gönnen wir dem Oberen Kleinbasel diesen einzigartigen Raum. Stimmen wir Ja zur Initiative „Der Landhof bleibt grün“.