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Aktuell

Schlussresultat der Volksabstimmung vom 7. März 2010
Die Stimmberechtigten des Kantons Basel-Stadt haben sowohl die Volksinitiative «Für die Umzonung des Landhofs: Der Landhof bleibt grün» als auch den Gegenvorschlag des Grossen Rates angenommen; bei der Stichfrage erhielt die Initiative die Mehrheit. Damit ist sie angenommen.

Volksinitiative «Der Landhof bleibt grün»
JA: 29'596 (60.28%) - NEIN: 19'498 (39.72%)
Gegenvorschlag
JA: 24'829 (51.70%) - NEIN: 23'194 (48.30%)
Stichfrage
Initiative: 25'810 (52.58%) - Gegenvorschlag: 23'281 (47.42%)

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Am 7. März:
Ja zur Initiative - nein zum Gegenvorschlag - Stichfrage "Initiative" ankreuzen.

> Abstimmungszeitung (PDF)

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Landhof muess blyybe
"Widmer
:
Machen wir doch einfach am 7. März den Anfang...
Suter: ... und stimmen „Ja“ zur Initiative „Der Landhof bleibt grün“!"

> mehr (PDF)

Freddy Widmer ist BaZ-Redaktor; Roland Suter ist Autor & Kabarettist. Beide unterhalten sich gerne über unsere Stadt und was sich darin bewegt oder nicht. Sie mögen keine Sonntagspredigen und Moralapostel... aber ab und zu muss man eine Ausnahme machen: Wenn es um eine gute Sache geht!

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12. Februar  2010
Die SVP Basel-Stadt beschliesst mit 57 (gegen 3 Stimmen für den Gegenvorschlag) klar die Ja-Parole für die Landhof-Initiative.

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10. Februar  2010
Die Grünen Basel-Stadt beschliessen (bei einer Stimme für den Gegenvorschlag) klar die Ja-Parole für die Landhof-Initiative.

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9. Februar  2010
Die EVP Basel-Stadt beschliesst mit 21 (gegen 4 Stimmen) klar die Ja-Parole für die Landhof-Initiative.
"Empörtes Unverständnis machte sich breit, ob der irreführenden Behauptung, beim regierungsrätlichen Gegenvorschlag blieben 85% des Areals unbebaut."
> mehr

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7. Februar
Match
FC Basel - Young Boys 4:0


Bildquelle

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Samstag, 6. Februar 2010, 15.00 Uhr, Landhof
Match: FC Basel-Legenden gegen FC Grossrat
Rahmenprogramm ab 10.00 Uhr
FCB-Fans sorgen für ein stimmiges Rahmenprogramm. 

FCB-Veteranen
Helmut Benthaus, Kurt Walter, Reto Baumgartner, Peter Bernauer, Rolf Borer, Christoph Dietler, Serge Gaisser, Walter Geisser, Urs Güntensberger,
Adrian Knup, Markus Lichtsteiner, Erni Maissen, Jean Pierre Marandan, Peter Marti, Micha Rahmen, Ruedi Schär, Ernst Schleiffer, Roland Schönenberger,
Hans-Peter Stocker

FC Grossrat, verstärkt
Thomas Grossenbacher, Remo Gallachi, Christian Egeler, Bülent Pekermann, Guido Vogel, Loretta Müller, Finn Mück, Harald Friedl, Marc Moresi, Rodrigo Schaulin, Maciek Talarek, Benedikt Arnold

Schiedsrichterin: Vroni Schluchter

> Bericht Telebasel (7. Februar 2020)
> Fotos www.joggeli-gallery.ch

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2. Februar 2010, 14.15 Uhr, Landhof

Medienorientierung
Das Komitee „Ja, der Landhof bleibt grün“ informiert über seine Kampagne für ein Ja zur Volksinitiative „Der Landhof bleibt grün“ und legt seine Argumente dar.

Anita Lachenmeier, Nationalrätin Grüne
Thomas Grossenbacher, Grossrat Grünes Bündnis
Jost Müller, Geschäftsführer WWF Region Basel
Esther Weber, Grossrätin SP Basel-Stadt
Urs Joerg, alt Grossrat EVP
Mirko Ulbl, offene Kinder- und Jugendarbeit oberes Kleinbasel
Heinz Käppeli, alt Grossrat CVP, Präsident des Vereins zur Erhaltung des Landhofareals
> Abstimmungszeitung (PDF)

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> Gegen Verbauung der Grünläche
Anita Lachenmeier, Grüne, Nationalrätin
Gastbeitrag BaZ, 20. Januar 2010

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18. Januar 2010
Die CVP Basel-Stadt beschliesst mit 22 Ja gegen 16 Stimmen bei 8 Enthaltungen die Ja-Parole zur Landhof-Initiative.

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> Landhof muss grün bleiben
Jost Müller Vernier, Geschäftsführer WWF Region Basel
Gastbeitrag BaZ, 21. September 2009

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25. August 2009
Nein zum Gegenvorschlag der Grossratskommission

Das Komitee „Der Landhof bleibt grün" lehnt den sogenannten Gegenvorschlag zur Initiative ab und hält an der Forderung fest, den ganzen Landhof als Grünzone zu erhalten. 

Im Kleinbasel sind in den vergangenen Jahren diverse Grünflächen umgezont oder verkleinert worden, so am Riehenring, an der Mattenstrasse und in der Solitude. Das Landhofareal ist ein Ort der Begegnung und der Bewegung für Jung und Alt. Das dicht besiedelte Kleinbasel braucht diese einzigartige Oase.

Eine knappe Mehrheit der Bau- und Raumplanungskommission hat beschlossen, dem Grossen Rat zu beantragen, der Initiative „Der Landhof bleibt grün" einen Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Der Grosse Rat wird in einer der beiden Septembersitzungen darüber befinden. 

Die Initiative verlangt, dass das Landhof-Areal von der „Zone im öffentlichen Interesse" in die Grünzone umgezont und nicht überbaut wird. Der Gegenvorschlag sieht drei Bauten im nördlichen Bereich und eine zusammenhängende Grünfläche von mindestens 51% des Areals vor. Obwohl die Kommissionsmehrheit in ihrem Bericht betont, diese Grünfläche müsse öffentlich zugänglich bleiben, ist absehbar, dass die Teilüberbauung die vielseitigen, weit ins Quartier ausstrahlenden Nutzungen des heutigen Landhofareals gefährden würde. Wir erachten daher den Gegenvorschlag als untaugliche Alternative zu den Anliegen der Initiative.

Die Kommissionsmehrheit spricht in ihrem Bericht von einem Zielkonflikt: Dem gerade im Kleinbasel berechtigten Anliegen nach Grünflächen stehe das nicht minder berechtigte Anliegen nach zusätzlichem Wohnraum gegenüber. Die Kommissionsmehrheit erweckt in ihrem Bericht den Eindruck, man könne beide Anliegen unter einen Hut bringen. Das ist unseres Erachtens Augenwischerei. Mit der Teilüberbauung verlöre die verbleibende Grünfläche zwangsläufig den Charakter eines öffentlichen Raumes. Die offene Kinder- und Jugendarbeit beispielsweise, die sich heute im Quartier grosser Beliebtheit erfreut, könnte höchstens noch unter sehr restriktiven Bedingungen weitergeführt werden. Konflikte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der neuen Siedlung wären vorprogrammiert.

Das Kleinbasel, das seit Jahren mit grossen Nutzungsverdichtungen konfrontiert ist, braucht den Landhof als Grünfläche, als Ort der Begegnung und Bewegung, als Erholungsraum, als Ort vielfältiger Aktivitäten. Der heutige Landhof ist eine lebendige Oase mitten in einem der am dichtesten besiedelten Quartiere der Stadt. Diese Oase will die Initiative im Interesse der Quartiersbevölkerung erhalten.

Das Komitee „Der Landhof bleibt grün" würde es begrüssen, wenn die Initiative ohne den sogenannten Gegenvorschlag dem Volk zur Abstimmung unterbreitet würde.

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> Der Landhof bleibt grün!
Pfr. Urs Joerg, alt Grossrat EVP
Gastbeitrag BaZ, 17. August 2009

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Dienstag, 2. Dezember 2008
Initiativkomitee "Der Landhof bleibt grün": kein Rückzug der Initiative

Am 28. März 2007 wurde die Volksinitiative "Der Landhof bleibt grün" eingereicht. Sie verlangt, dass das Landhof-Areal von der "Zone im öffentlichen Interesse" in die Grünzone umgezont und nicht teilüberbaut wird. Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat nun, der "Landhof-Initiative" einen Gegenvorschlag entgegenzustellen. Die Mitglieder des Initiativkomitees haben die Vorschläge der Regierung eingehend diskutiert und sind einstimmig zum Schluss gekommen, die Initiative nicht zurückzuziehen.

Der Gegenvorschlag der Regierung sieht vor, auf einen der vier Baukörper im südlichen Teil des Areals zu verzichten. Weiterhin realisiert werden sollen jedoch drei Bauten im nördlichen Bereich.

Anliegen der Initianten ist es, den gesamten Landhof als Grünzone zu erhalten, da im Quartier, das seit Jahren mit grossen Nutzungsverdichtungen konfrontiert wird, der Bedarf nach zusätzlicher Grünfläche gegeben ist. Abstriche am ursprünglichen Konzept genügen nicht als Alternativvorschlag. Nach Auffassung der Initianten wäre auch eine Weiterführung der bestehenden Nutzungsformen etwa der Kinder- und Jugendarbeit gefährdet.

Das Initiativkomitee schliesst sich jedoch der Beurteilung an, welche im Zusammenhang von Alternativabklärungen gemacht wurde. Zur Erarbeitung einer Grundlage für einen Gegenvorschlag liess das Baudepartement einen Studienauftrag erarbeiten. Daraus resultierte folgende neue Variante: ein neuer Blockrand-Rücken entlang der architektonisch belanglosen Riehenstrasse und eine Höhenentwicklung in der Nordecke Riehen- und Peter Rot-Strasse.

Das Initiativkomitee unterstützt das Ergebnis des Studienauftrages. Damit kann - möglichst auf wohngenossenschaftlicher Basis - eine sinnvolle innerstädtische Verdichtung an bestehenden und allenfalls neuen Baukörpern im bisherigen Bebauungsfeld erreicht werden, während das gesamte Landhofareal als Grünraum unbebaut bleibt. Leider wird dieser Vorschlag nicht als Alternative zur Initiative vorgelegt. Der Grund ist offensichtlich: mit der langfristig ausgerichteten Variante des Studienauftrags kann kurzfristig kein zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden.

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Mittwoch, 28. März 2007
Die Initiative wird mit über 3000 gültigen Unterschriften eingereicht.
   

Fotos Harald Friedl

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Mittwoch, 6. September 2006
Medienorientierung Lancierung der Volksinitiati
ve

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Samstag, 7. Oktober 2006
Gastbeitrag Basler Zeitung
Jost Müller, WWF Region Basel